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Psychologische Reflexion Schamanische Reise

Psychologische und neurobiologischen Reflexion der Schamanischen Reise von Frau Inge.

Anders als beim klassischen Schamanismus oder bei der FSS, sind für den Neuroschamanismus psychologische und neurobiologische Erkenntnisse von großer Bedeutung und fließen auch in unsere Arbeit ein.

Bei der Erfahrung von Frau Inge zeigt sich die Wichtigkeit der Intention zur schamanischen Reise (Schuld und Scham lösen). Hier kommt es dann zur Szene, in der eine Frau (die „Liebe“) in ihren Körper eindringt und den kleinen störenden Zwerg in ihr („Schuld und Scham“) zu gehen bittet. Vorerst zeigt das keinen Erfolg, erst mit Hilfe ihres Krafttieres wir der „Zwerg“ so erschreckt, dass er das Angebot der „Liebe“ annimmt und von dieser aus dem Körper getragen wird.

Eigentlich muss man hier keine psychologische Interpretation anbieten, das Geschehen ist selbsterklärend. Das Erlebnis selbst ist psychologisch höchst bedeutsam. „Schuld und Scham“ sind fort. Die Liebe (ein Helfer aus der Oberen Welt) hat gemeinsam mit Frau Inges Krafttier die Intention der Reise, Schuld und Scham abzulegen realisiert. Frau Inge ist im schamanischen Reisen erfahren, keine Novizin mehr und hat sich an die ihr gegebene Anleitung zur schamanischen Reise gehalten. Das Ergebnis ist sehenswert!

Aus psychologischer Sicht ist das Archetypenmodell von CG Jung hier als Erklärung bestens geeignet. Sowohl Krafttier als auch die Liebe und der Zwerg entsprechen hier Archetypen (seelischen Grundformen). Während der Reise erfolgt eine Veränderung, der Abschied von Scham und Schuld, und Liebe und Kraft kommen zu Frau Inge. Bei Jung ist es die Technik der „aktiven Imagination“ durch die Archetypen erlebt werden und Heilung und Veränderung möglich wird. Jung selber hat zum Schamanismus nichts veröffentlicht, einige seiner Schüler haben allerdings die Parallelen zwischen der Analytischen Psychologie und dem Schamanismus beschrieben.

Gehen wir nun einen Schritt weiter und bemühen wir unser Wissen der Neurobiologie. Wir wissen heute, dass es neuronale Netzwerke im Gehirn gibt die aus Neuronenpopulationen bestehen die zusammenarbeiten. Wir wissen auch, dass bei der schamanischen Reise der cinguläre Cortex besonders aktiv und vernetzt ist. Entspannung wird erlebt und das Cortisol sinkt uam. Archetypen, Krafttiere, Spirits, wirken in unserem Gehirn, die Frage ob sie selber spezifische Neuronenpopulationen darstellen, oder von außerhalb auf uns einwirken kann die Naturwissenschaft noch nicht beantworten.

Literatur:

Gingras B, Pohler G, Fitch WT (2014) Exploring Shamanic Journeying: Repetitive Drumming with Shamanic Instructions Induces Specific Subjective Experiences but No Larger Cortisol Decrease than Instrumental Meditation Music. PLoS ONE 9(7): e102103. doi:10.1371/journal.pone.0102103

Pohler,G: Resarchgate Die schamanische Reise aus dem Blickwinkel von Biologie und Psychologie

Stöger, E.: Neuroschamanismus für Menschen von Heute

Michael J. Hove Johannes Stelzer Till Nierhaus Sabrina D. Thiel Christopher Gundlach Daniel S. Margulies Koene R. A. Van Dijk Robert Turner Peter E. Keller Björn Merker : Brain Network Reconfiguration and Perceptual Decoupling During an Absorptive State of Consciousness Cerebral Cortex, Volume 26, Issue 7, 1 July 2016, Pages 3116–3124, https://doi.org/10.1093/cercor/bhv137

Ryan, R (2002 Shamanism and the Psychology of CG JUNG. The great circle, Vega, London

Smith, C.M (1997) Jung and Shamanism in Dialogue, Paulis Press, New York

Über den Autor

Mitbegründer von ASW-Österreich.

Dr. Pohler ist als Drogist, klinischer Psychologe und Psychotherapeut ausgebildet und leitet in diesem Bereichen seit vielen Jahren erfolgreich seine Praxis.

Er hat das Studium der Biologe (MSc) absolviert und ist seit vielen Jahren praktizierender Schamane (FSS, ASW). Seine Masterthesis (2012) an der Universität Wien befasste sich mit der „schamanischen Reise“.

Sein Credo:
Manchmal reichen die wissenschaftlichen Methoden nicht aus um eine Situation zu bewältigen, oder mit einer Erkrankung zur recht zu kommen. Eine schamanische Beratung kann hier sehr hilfreich sein. Wenn Sie bereit sind sich auf eine Schamanische Beratung und Hilfestellung einzulassen, dann können Sie bei Dr. Pohler um einen Termin anfragen (doc.pohler@aon.at)

 

 

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